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Laufen nach Rezept


Joggen für mehr Lebenszeit: Mäßiger Aufwand, großer Effekt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 12:42 Uhr
Wer regelmäßig joggt, kann seine Lebenserwartung erheblich erhöhen: Bei dauerlaufenden Männern steigt sie um 6,2 Jahre, bei Frauen um 5,6 Jahre. Das ergab die Auswertung bislang unveröffentlichter Daten aus der "Copenhagen City Heart Study", die auf dem Präventionskongress EuroPRevent 2012 in Dublin vorgestellt wurden.  "Wir können jetzt definitiv sagen, dass Joggen die Lebenszeit verlängert", erklärt Peter Schnohr vom Bispebjerg University Hospital, Chefkardiologe der Studie.
 
Datensammeln seit 1976
 

Die Herzstudie startete bereits im Jahr 1976 und verfolgt seither den gesundheitlichen Lebensweg von 20.000 Männern und Frauen zwischen 20 und 93 Jahren. In Hinblick auf den Effekt des Joggens wurde die Sterblichkeit von 1016 männlichen und 762 weiblichen Läufern im Vergleich zur durchschnittlichen Bevölkerung ausgewertet. Dazu beantworteten alle Teilnehmer Fragen zu ihrem wöchentlichen Laufpensum und ihrer Laufintensität.

Die gute Nachricht ist: Der zeitliche und sportliche Aufwand für den optimalen Effekt hält sich in Grenzen. Die Analyse ergab, dass ein bis zweieinhalb Stunden wöchentliches Laufen, verteilt auf zwei bis drei Einheiten, die Lebenszeit am deutlichsten verlängerte. Auch überanstrengen muss sich niemand: Als besonders gesundheitsfördernd erwies sich ein mittleres Lauftempo.  "Man sollte schon ein wenig außer Atem kommen, aber nicht zu sehr", erklärt der Wissenschaftler.

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I Want To Run - Der Film PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. Mai 2012 um 09:35 Uhr
- Das härteste Rennen der Welt -

Läuferherzen kommen demnächst nicht nur auf Schuhsters Rappen auf Ihre Kosten. Der Dokumentarfilm I WANT TO RUN dokumentiert das härteste Rennen der Welt – den Transeuropalauf – und startet am 24. Mai 2012 bundesweit in den Kinos.

Der Film "I Want To Run" begleitet Läufer aus der ganzen Welt von der Vorbereitung über den Start in Süditalien bis zum Zieleinlauf am Nordkap. Bei dem Extrem-Marathon "Transeuropalauf" geht es nicht nur um Ausdauer und Kraft, sondern vor allem um den eisernen Willen und die Leidenschaft für das Laufen. Jeder Teilnehmer des Transeuropalauf Ultra-Ultramarathon hat seine eigene Motivation und Lauf-Philosophie, und obwohl viele an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen, ist Aufgeben für niemanden eine Option.

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Kaum jemals hat ein Film die Lebenskraft, die Passion, aber auch die Disziplin, die das Laufen mit sich bringt, so auf den Punkt gebracht. Dramatik, Spannung, Triumph und Niederlage – endlich sind die großen Momente des Laufsports da, wo sie hingehören: auf der großen Leinwand. Dem Regisseur Achim Michael Hasenberg gelang mit "I Want To Run" ein fesselnder, faszinierender und vor allem berührender Dokumentarfilm, der wunderbare Kinomomente schafft.
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Laufen in Deutschland - Zahlen, Fakten, Daten PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 31. März 2012 um 15:50 Uhr

Zahl der Läufer/innen

Wie viele Läufer gibt es in Deutschland ?

Holger Preuß von der Uni Mainz hat 2011/12 im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine repräsentative Befragung

von 10000 Probanden vorgenommen, die zur aktiven Sportausübung

der Deutschen folgendes Ergebnis erbracht hat (FAZ vom 8.3.2012):

insgesamt: 53,2 % der Deutschen über 16 Jahre treibt aktiv Sport,

die beliebtesten Sportarten:

Radfahren 25 Mio. (= 34 %) mit 928 Mio. Sporteinheiten von 45 bis 90 Minuten

(= durchschnittlich 37x pro Jahr)

Laufen/Jogging 19 Mio. (= 25 %) mit 680 Mio. Einheiten (= 36 x)

Schwimmen 23 Mio. (= 31%) mit 575,6 Mio. Einheiten (= 25 x)

Fußball 8,3 Mio. (= 11 %) mit 345,6 Mio. Einheiten (= 42 x)

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Rätsel um kenianische Wunderläufer geklärt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 03. April 2012 um 14:31 Uhr

Bei der Leichtathletik-WM in Berlin mischten die Kenianer auf den Langstrecken wieder ganz vorne mit. Aber warum laufen die Schwarzafrikaner stets allen auf und davon?

 

Wissenschaftler der Universität Bayreuth haben nun herausgefunden, dass dies vor allem am geringen Körperfettgehalt und der besonders ökonomischen Muskulatur liegt. Eigentlich war schon alles klar. „Die Fachwelt war sich sicher: Ein größeres Herz, höheres Blutvolumen und besserer Sauerstofftransport in die Muskulatur ermöglichen den kenianischen Läufern diese außergewöhnlichen Leistungen“, sagt Dr. Nicole Prommer aus dem Team von Walter Schmidt, Professor für Sportmedizin und Sportphysiologie an der Universität Bayreuth. Eine Studie, die das Bundesinstitut für Sportwissenschaft finanziert hatte, sollte nur noch den Nachweis erbringen. Aber, so Nicole Prommer: „Wir mussten feststellen, dass wir uns geirrt hatten.“

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Studie: Kleine Menschen verbrauchen beim Laufen mehr Energie PDF Drucken E-Mail

Je größer der Mensch, desto weniger Kalorien verbrennt er beim Laufen. Den Grund dafür hat jetzt ein US-Forscherteam entdeckt: Egal wie groß, klein, dick oder dünn ein Mensch ist, die Energiekosten für einen Schritt sind immer gleich. Großwüchsige sind also deswegen energiesparende Läufer, weil sie weniger Schritte brauchen als kleinere Menschen, um ans Ziel zu kommen, schreibt das Team um Peter Weyand von der Southern Methodist University in Dallas.

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